Der
gleichnamige Song von Smokie passt zwar nicht zum Inhalt dieses Postings, aber ich finde es ganz lustig, nebenher ihre Musik zu hören. (Und kopiere damit hemmungslos
Diana. Ich hoffe, sie und ihr verzeiht mir das ausnahmsweise.)
Needles-Teil:
Ich habe meine Sockennadeln wiedergefunden: in meiner Tasche, die ich seit +/- 3 Wochen nicht angerührt habe, zusammen mit einem angefangenen Socken, von dem ich nichts mehr wusste. Ich mache mir ernsthaft Sorgen um mich... schiebe es aber erfolgreich auf die Hitze seinerzeit.
Nun kann ich ja mit meinem Sommersockenprogramm starten:
- Regenbogenfarben für DDs Mama zum Geburtstag
- schwarz für mich für meine schwarzen tief ausgeschnittenen Schuhe
- hellgraubraunmeliert für DD
Wenn ich damit durch bin, dann kommt bestimmt schon der Herbst und ich kann endlich wieder Zopfsocken anschlagen:
- grünmeliert und dunkelrot für mich
- Anthrazitmeliert für DD
Die Qual der Wahl bleibt nur noch, welche der tollen Anleitungen ich nehmen soll. Es gibt ja soooo schöne Zöpfe überall, allein schon deshalb muss man die wenigstens alle mal anstricken.

Meine Ma hat neulich allen Ernstes gesagt, dass man eigentlich nicht mehr als 2 Paar Wollsocken braucht - solange sie heil sind. Hat die ´ne Ahnung...

Aber meine Socken bewundert sie immer ausgiebigst.
Leider fällt sie dann also als potentieller Rezipient aus. Hmm, und was schenke ich ihr nun zu Weihnachten? Okay, ich versuche es mal mit einem neuen Schal oder einer Stola.
Teil mit den Pins (=Stecknadeln):
Die letzten Tage sind auch wieder einige Gewandungssachen auf der Nähmaschine fertig geworden:
Mein Herzensmann fährt heute auf ein sehr großes Larp-Lager und braucht natürlich mal wieder was Neues.

Die Stoffe habe ich vom Stoffmarkt Holland, der im Mai hier in Hamburg stattfand.
1. Eine schwarze Leinenhose, die diesmal nicht ganz so weit werden sollte, mit der man aber trotzdem bequem im Schneidersitz auf dem Boden sitzen kann.
Ich habe dabei mal getestet, wie zusammengenähte und dann geflochtene Schrägbänder als Gürtel funktionieren. Dabei habe ich eine neue Flechttechnik und den chinesischen Flechtknopf als Abschluss ausprobiert.

2. Die rote Tunika, die ich neulich schon genäht habe, wurde unterm Arm einfach mit einem Keil erweitert. Es erfüllt seinen Zweck. Leider sieht man eine kleine Beule am Ansatz, weil das Armloch ja rund konstruiert ist. Das war mir nicht ganz klar... Beizeiten werde ich das also nochmal auftrennen müssen.
Außerdem hat sie nun eine schmale silberne Soutacheborte an den Armsäumen und um den Hals aufgenäht bekommen und sieht gleich viel edler aus.
3. Als krönenden Abschluss gab´s dann noch eine schwarze, in sich gemusterte, lange und weite Tunika zum Knöpfen mit Stehkragen und imposanten Ärmelflügeln.
Als Vorlage habe ich mich da an etwas Ähnlichem wie ein Hausmantel aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts orientiert.
Wenn der Mann aus dem Matschlager wieder da ist, kann ich hoffentlich auch noch Fotos davon zeigen, wie alles zusammen ausschaut.
Da ich jetzt urlaubsreif bin, fahre ich morgen zu meiner Ma aufs Sofa, lasse mich bekochen und kann dort hoffentlich in Ruhe Stricken oder Häkeln.
Mitnehmen werde ich die Socken für DDs Mama und das grüne Jacken-UFO und die braun-grün-melierte Wolle für DDs Mütze, in der Hoffnung, dass ich dort eine Häkelnadel mit 7mm finde...